Allgemein | 24.03.2010 | Michael Friedrichs
Nicht nur Technologien ändern sich, auch die Szenarien des Datenverlustes. Das zeigen auch die Zahlen, die das Data-Recovery-Unternehmen Kroll Ontrack bekannt gegeben hat. Demnach haben die hauseigenen Techniker eine Vervierfachung des geretteten Datenvolumens festgestellt, was eigentlich nicht verwundern dürfte, da die Datenmengen sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld stetig ansteigen. Nach Aussagen von Kroll Ontrack wuchs die Zahl der geretteten Daten von 3,2 Petabyte (2005) auf 14 Petabyte (2009).
Vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen häufen immer mehr Daten an. Zudem zeigen sich die Risiken, die von Technologien wie Virtualisierung und Cloud Computing ausgehen, immer deutlicher: 2009 stieg die Zahl der Datenrettungs-Anfragen in virtualisierten Umgebungen gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent. Die Technik war in den betroffenen Fällen allerdings selten der Schuldige. So haben die Wiederherstellungsspezialisten herausgefunden, dass in 87 Prozent der Fälle menschliches Versagens der Auslöser für Datenverluste war.
Tags: kroll , datenrettung , datenverlust , backup
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