Allgemein | 26.03.2010 | Michael Friedrichs
Mit dem Stichtag 1. April 2010 änderte Amazon die Abrechnungsmodalitäten für seine Webservices. Wie das Branchenportal golem.de berichtet, führt der Cloud-Hosting-Anbieter zudem neue Einheitspreise ein. Demnach werden die ausgehenden Daten von Amazon S3, EC2, SimpleDB, RDS (Relational Database Service), VPC (Virtual Private Cloud) und SQS (Simple Queue Service) künftig je nach Region zusammen abgerechnet. Bislang bekamen Kunden für jeden Dienst eine eigene Abrechnung.
Je nach Trafficvolumen kann dies Kunden Vor- und Nachteile bringen. Für die neue Abrechnung spricht vor allem die Tatsache, dass Kunden bei entsprechendem Traffic relativ zügig eine höhere Rabattstufe erreichen, da die Datenmengen der einzelnen Dienste ab dem 1. April zusammengezählt werden. Allerdings führt Amazon pünktlich zum 1. April auch neue Einheitspreise ein. Das erste Gigabyte pro Monat ist künftig kostenlos. Darüber hinaus werden die ersten zehn Terabyte pro Monat mit 15 US-Cent pro Gigabyte abgerechnet. Weitere 40 TByte kosten elf Cent pro Gigabyte. Der Datentransfer zwischen 50 und 150 Terabyte wird mit neun Cent berechnet. Ab einem Volumen von über 150 Terabyte im Monat werden pro Gigabyte acht Cent in Rechnung gestellt.
Tags: amazon , webservices , aws , einheitspreise
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