Sensible Daten sicher online? - Sicher! (Teil 1)

Sicherheit | 10.06.2010 | Stephan@softmixx | (0) Kommentare

pidder
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Immer wieder entstehen Diskussionen über die Datensicherheit im Netz. Wer diese verfolgt, überlegt es sich zwei mal, was er online preisgibt. Auf Online Communities wird selbst die E-Mail-Adresse nur ungern weiter gegeben. Oft werden Zweit-Accounts angelegt, um sich mit ihnen in der Welt des Web zu bewegen und damit die Hauptadresse vor Spam-Mails zu bewahren. Wer seine Daten schützen will, schafft sich am besten einen Safe an und legt seine ganzen Passwörter und andere sensible Daten gedruckt darin ab. Mutige speichern diese verschlüsselt lokal auf dem eigenen Rechner. Aber so etwas online speichern? - Ein nahezu absurder Gedanke! Oder doch nicht?

Vor nicht allzu langer Zeit wurde eine Gegenbewegung zu diesem Gedanken gestartet. Sensible Daten können auch online sicher sein. Die Technologie, sie so zu verschlüsseln, dass sie praktisch nicht unbefugt dechiffrierbar sind, existiert bereits. Sie muss nur entsprechend genutzt werden.

Diesem Ziel hat sich zum Beispiel der deutsche Service pidder verschrieben.

Hierbei handelt es sich um eine Identitätsmanagement-Plattform, welche es dem Nutzer ermöglicht, sensible Daten wie Adressen oder Zugangsdaten sicher online zu speichern. Dabei werden diese sowie der Zugang über den Browser mittels komplexer Verschlüsselungsalgorithmen auf hohem Niveau geschützt.

Das Sicherheit die Maxime dieses Dienstes ist, wird gleich bei der Registrierung klar.Es werden ausschließlich ein Benutzername und ein Passwort gefordert. Bei letzterem erhält der Nutzer bereits eine Vorstellung, wie sicher sein Login-Schlüssel ist im Vergleich zu dem, was möglich wäre.

pidder Registrierung

pidder Registrierung

Auffällig: Die Registrierung verlangt keine E-Mail-Adresse oder sonst irgend einen Identitätsnachweis. pidder will im Grunde genommen nichts über seine Mitglieder wissen, was deren Identitäten anbelangt. Sowohl das Forum als auch das Blog benötigen einen separaten Identitätsnachweis, welche in keiner Weise an die des eigentlichen Accounts gebunden ist. Dieses System macht sich besonders dann bemerkbar, wenn der Nutzer sein Passwort vergessen hat. Denn dann sind die gespeicherten Daten nicht nur vor anderen, sondern auch vor ihm sicher. Eine Wiederherstellung des Passwortes gibt es nämlich nicht.

Nach der Registrierung ist der Nutzer sofort angemeldet. Auf der Startseite werden im Hauptbereich folgende Elemente angezeigt:

  • Erste Schritte (eine Checkliste, welche der Nutzer bei dem ersten Start abarbeiten sollte)
  • Tipps & Tricks (Videotutorials, welche die Handhabung von pidder erklärt)
  • Quicklogin Favoriten (gespeicherte Weblogins können hier angezeigt werden, um sofort die entsprechende Webseite mit automatischer Anmeldung zu laden)
  • Kontostatus (Hinweis zur genutzten Paketart “Basis“, “Premium“ oder “Corporate“) mit dem Link zu möglichen Upgrades)
  • News (Teaser für interne Neuigkeiten)
  • Freunde einladen (eine typische Web2.0-Funktion, denn pidder ist (wenn auch anders) eine Online-Community)

Nicht sofort fällt die Kopfnavigation auf, welche allerdings den wichtigsten Part einnimmt. Hierüber gelangt der Nutzer zu seinen Einstellungen, Nachrichten, der Kontaktdatenbank und der Datenkartei seine sicher aufzubewahrenden Daten. Sobald man sich an die Icons gewöhnt hat und weiß, welcher Link wofür steht, ist die Navigation durch die verschiedenen Elemente allerdings recht schnell möglich.

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Im demnächst erscheinenden zweiten Teil erfahren Sie mehr die einzelnen Möglichkeiten, welche Ihnen pidder bietet, Ihre sensiblen Daten sicher und nur für Sie zugänglich zu veralten.

Tags: identitaetsmanagement , sicherheit

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