Studie identifiziert größte Sicherheitsrisiken von Cloud-Umgebungen

Sicherheit | 04.03.2010 | Michael Friedrichs | (0) Kommentare

Cloud-Computing
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Eine neue Studie der Cloud Security Alliance und Hewlett Packard mit dem Titel "Top Cloud Security Threats Report" informiert Unternehmen über bestehende und zukünftige Gefahren von Cloud-Computing und zeigt Strategien auf, mit denen Geschäftsprozesse und Daten in der Cloud geschützt werden können. Die Studie ist das Ergebnis einer ausführlichen Befragung von IT-Sicherheitsexperten aus 29 Unternehmen, Lösungsanbietern und Beratungshäusern, die mit einigen der weltweit komplexesten Cloud-Umgebungen arbeiten.

Sicherheitsbedenken werden als größtes Hindernis bei der Einführung von Cloud-Anwendungen genannt. Die Studie identifiziert Schwachstellen, die Cloud-Lösungen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten. Hierzu gehören Schadprogramme wie das Zeus-Botnet und Trojaner wie InfoStealing - bösartige Software, die sich als besonders aggressiv gegenüber sensiblen Daten in Cloud-Umgebungen herausgestellt hat.

Jedoch steckt nicht hinter jeder Bedrohung eine böse Absicht. Seit der Ausbreitung des Web 2.0 nutzen Webseiten Programmierschnittstellen, die den Austausch zwischen Software-Programmen ermöglichen, um Daten aus unterschiedlichen Quellen abzubilden. Eine unsichere Schnittstelle kann negative Auswirkungen auf eine größere Zahl von Teilnehmern haben. Diese Bedrohungen verschärfen sich in Cloud-Umgebungen und mit Cloudspezifischen Technologien und stellen dann ein erhebliches Risiko für Daten und Systeme dar.

Zu den weiteren in der Studie behandelten Gefahrenquellen gehören:

  • Missbrauch durch unternehmensinterne Vertrauenspersonen
  • Schwachstellen bei Shared Services
  • Datenverlust und Datenlecks
  • Diebstahl und Entwendung von Accounts, Services und Datentransfers

Tags: studie , sicherheit , csa

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