Branchen | 24.03.2010 | Michael Friedrichs | (0) Kommentare

Zwei Drittel der 33 befragten IT-Leiter deutscher Großunternehmen stufen Software-as-a-Service als wichtigsten Trend in den nächsten zwei Jahren ein. 58 Prozent (Mehrfachnennungen waren erlaubt) schreiben diese Rolle dem Outsourcing zu. 52 Prozent halten Cloud Computing für die wichtigste Entwicklung in 2010/2011. Weitere 39 Prozent schätzen das Arbeiten in der Wolke zwar als Megatrend ein, der aber erst in fünf bis zehn Jahren ernsthaft zum Tragen kommt. Interessant ist auch diese Zahl: Weniger als zehn Prozent der Befragten halten "die Cloud" für eine Modeerscheinung ohne große Bedeutung.
Vor dem breiten Einzug von Cloud Computing sind allerdings noch einige Hürden zu überwinden, wie die Studie gezeigt hat. Demnach hat beinahe die Hälfte der IT-Verantwortlichen in Deutschland noch Sicherheitsbedenken bei der Verlagerung von Daten in die "Internet-Wolke". Ein Drittel sehen noch technische Hürden auf dem Weg zur Verarbeitung in der Wolke. 30 Prozent haben Angst vor dem Kontrollverlust über die Daten. Knapp ein Viertel sehen rechtliche Schranken beim Einsatz von Cloud Computing in Deutschland, vor allem im Hinblick auf den Datenschutz.
In Auftrag gegeben wurde die Umfrage übrigens von Finaki. Das IT-Netzwerk organisiert unter anderem das "House of CIOs" auf der Computermesse CeBIT in Hannover.
Tags: saas , cloud , outsourcing , studie
Impressum | Mitarbeit | Anbieter | Werbung | Nutzungsbedingungen | Datenschutz
© 2012 softmixx.de